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Rimas VII (Gustavo Adolfo Bécquer)

GedichtSpanisch1871

  • Von Gustavo Adolfo Bécquer (1836–1870)

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Text und Übersetzung

Del salón en el ángulo oscuro,

In der dunklen Ecke des Zimmers,

de su dueña tal vez olvidada,

vielleicht von ihrer Besitzerin vergessen,

silenciosa y cubierta de polvo,

still und mit Staub bedeckt,

veíase el arpa.

Die Harfe war zu sehen.

¡Cuánta nota dormía en sus cuerdas,

Wie viele Noten schlummerten in ihren Saiten,

como el pájaro duerme en las ramas,

wie der Vogel auf den Zweigen schläft,

esperando la mano de nieve

wartend auf die schneeweiße Hand

que sabe arrancarlas!

die weiß, wie man sie herauszieht!

¡Ay!, pensé: ¡cuántas veces el genio

Ach!, dachte ich: wie oft das Genie

así duerme en el fondo del alma

schläft so in den Tiefen der Seele

y una voz como Lázaro espera

und wartet auf eine Stimme wie Lazarus

que le diga: «Levántate y anda»!

die ihm sagt: „Steh auf und geh!“

Hintergrund

Der Originaltext ist gemeinfrei.

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